EIN MANN ZU SEIN IST EIN PROJEKT, EINE FRAU ZU SEIN IST EINE VERWIRKLICHUNG.

Die kleinen Unterschiede, welche eine enorme Variation in der Manifestation der menschlichen Macht bewirken.

 

Ist es  notwendig von der männlichen Energie zu sprechen, um die mächtige weibliche Energie zu beschreiben? Um das Tiefgreifende zu beschreiben, muss man mit dem Oberflächlichen beginnen.

Ein Mann zu sein besteht nicht nur aus der Tatsache als Mann geboren zu werden. Um ein Mann zu sein, muss man zudem noch etwas machen, man muss es schaffen, etwas zu haben oder etwas zu erreichen. Der Mann wird geboren um sich auf die Suche zu machen, um sich sein ganzes Leben lang etwas zu widmen, mit dem Ziel Geld zu verdienen, Hobbies zu haben, Reisen ins Weltall zu unternehmen, die Nummer eins in einem Sport zu sein, Präsident oder Millionär zu werden. Der Penis und seine Ausrichtung zu jeglicher Art von Öffnungen limitieren den Mann darauf, immer darauf fokussiert zu sein, wie und wann er seinen Penis in irgendeine Art von Öffnung steckt. Es gibt so viele emotionale, geschäftliche, sexuelle, professionelle, spirituelle oder menschliche Öffnungen, die ihn dazu verleiten, sie zu penetrieren, dass er nur für das lebt, für das PENETRIEREN. Mit dem Penis eintreten. Die Öffnungen repräsentieren die Ziele und die Pläne und der Penis repräsentiert die unbefriedigte Psyche des Mannes. Deshalb dreht sich das Leben des Mannes um den Kampf, alles was er sich vorgenommen hat, zu erreichen. Der Wunsch, etwas werden zu wollen, ist die raffinierteste Neurose, die wir Menschen haben und von all den Möglichkeiten, was man werden wollen kann, ist die komplexeste, herausforderndste und komplizierteste ein Mann zu werden, eine Leistung, die fast unmöglich zu erreichen ist, weil die meisten unserer Mütter uns darauf beschränkt haben, ewige Kinder zu sein.

Die Frau ist bereits verwirklicht durch die alleinige Tatsache eine zu sein. Das Frau sein ist das Einzige was notwendig ist, damit sie verspürt angekommen zu sein, sie muss nichts machen oder erreichen, um es zu sein. Wenn du eine Frau bist, hast du schon alles, denn alles was erforderlich ist, ist als Frau geboren worden zu sein. Alles weitere wird dich im Verlaufe deines Weges erreichen. Es kommt dir nicht in den Sinn, eine Frau werden zu wollen, weil du es bereits bist, du trägst es in deinem Inneren, du spürst es als deine Essenz.

Für diejenigen, die glauben, dass ich vergleiche, möchte ich etwas klarstellen: Wenn ich von den Farben weiss und schwarz spreche, vergleiche ich sie nicht, sondern ich beschreibe sie. Weiss ist kalt, schwarz ist heiss, weiss ist lichtabweisend, schwarz absorbiert das Licht. In diesem Sinne können wir sagen, dass schwarz wärmer ist als weiss und dass weiss kälter ist als schwarz, aber ich behaupte nicht, dass das Eine besser ist als das Andere. Es ist kein Vergleich, sondern eine bewusste Beobachtung der Eigenschaften eines jeden.

Wenn wir von Mann und Frau sprechen, ist ein innerer Vergleich unvermeidlich, weil der Sprechende männlich oder weiblich ist, oder es sein kann, dass er den Wunsch hat, ein Mann oder eine Frau zu sein, oder dass er irgendeinen männlichen oder weiblichen Teil von sich selbst oder anderen Menschen ablehnt, jedenfalls wird es keine Objektivität geben. Das heisst, es geht hier um eine Sichtweise in Bezug auf zwei energetische Zustände, die aus einer inneren Projektion stammen. Vom Mann oder der Frau zu sprechen, bedeutet nicht von Mann oder Frau zu sprechen, sondern von verschiedenen Zuständen oder Farben, von verschiedenen Realitäten oder Bedingungen und jede unserer Sichtweisen, wird durch verschiedene Arten von Subjektivitäten und Bewertungen verunreinigt sein, welche in Bezug auf einen Standpunkt der Reinheit der Beobachtung unzuverlässig sind.

Ich habe vor kurzem zu einem sehr intelligenten jungen Mann gesagt: «Deine Freundin ist dir überlegen.» Heute hat dieser Mann mir diesen kleinen Brief geschrieben: «Alberto, seitdem du mir das gesagt hast, plagt deine Aussage meine Gedanken. Das Problem ist, dass ich denke, dass du Recht hast, aber ich möchte nicht konkurrieren oder zulassen, dass dies mir meinen Frieden, meine Harmonie oder mein Wohlbefinden wegnimmt, aber ich gebe zu, dass es mir weh tut, mich unterlegen zu fühlen. Du hast mir auch gesagt, dass ich es wagen sollte, mich unterlegen zu fühlen, weil ich damit als Mann reifen werden würde. Aber gibt es denn überhaupt bessere oder minderwertigere Menschen? Es ist offensichtlich, dass es Leute gibt, die mutiger, beharrlicher und verantwortungsbewusster sind als andere. Und wahrscheinlich ist mir meine Freundin in Bezug auf all diese Eigenschaften zusammen überlegen, aber ich möchte dies nicht spüren. Andererseits betrachte ich andere als mir unterlegen, aber dies stellt keine Störung in meinem Leben dar, aber mich mit meiner Freundin zu vergleichen schon. Es treibt mich in den Wahnsinn. Es bewirkt, dass ich mich scheisse fühle und weckt Gefühle des Hasses gegenüber meiner Freundin und auch dir gegenüber, weil du es mir gesagt hast, aber ich verstehe, dass etwas, was bereits in mir war aktiviert wurde und dass du diese Aussage aus einem Grund gemacht hast. Vielleicht habe ich meine Identität auf den Vergleich mit anderen basiert und die Auseinandersetzung damit ist nun Teil meines persönlichen Entwicklungsprozesses, da es mich von mir selbst trennt. Kann es sein, dass ich immer versucht habe, der Beste zu sein? Obwohl ich auf rationaler Ebene denke, dass keine Person besser oder minderwertig ist, obwohl ich glaube, dass jemand einer anderen Person in Bezug auf eine Fähigkeit überlegen sein kann.»

 

Fünf Dinge, die du beschreibst, sind zentrale Aspekte, welche identifiziert und angegangen werden müssen:

  • Dass du dich unterlegen fühlst.
  • Dass du nicht glaubst, dass es bessere und minderwertige Menschen gibt.
  • Dass du nicht konkurrieren oder dich vergleichen willst, um nicht zu leiden.
  • Dass es bei dir Gefühle des Hasses hervorruft, wenn dir jemand die Unterlegenheit vor Augen hält, die du nicht akzeptieren willst.
  • Dass du dich dein ganzes Leben lang darauf ausgerichtet hast, überlegen zu sein, aber es noch nicht erreicht hast.

 

Sich unterlegen zu fühlen ist nicht so schlimm wie es scheint, das Tragische ist, es nicht zu akzeptieren, wenn es das ist, was man fühlt. Was dich blockiert, ist die Unterlegenheit nicht sehen zu wollen, wenn du sie fühlst und dadurch leidest du. Denn auf diese Weise wirst du sie nie überwinden können. Wenn man diese Realität nicht erkennen will, entscheidet man sich dafür, alles zu tun, um sich überlegen zu fühlen und selbst wenn wir dies erreichen, wird das Gefühl der Unterlegenheit immer in der Tiefe verborgen sein, denn der Gedanke der Minderwertigkeit kann nicht durch Überlegenheit ersetzt werden. Man kann sein Gefühl der Unterlegenheit mit Anderem überlagern, um es zu verbergen, aber man kann es nicht heilen, indem man sich überlegen fühlt, sondern man wird nur für einen Moment vergessen, wie unterlegen man sich fühlt. Dieser Minderwertigkeitskomplex ist gefährlich, denn unter der vermeintlichen Macht, die man durch das Gefühl der Überlegenheit erlangt hat, verstecken sich Hass und Verbitterung, welche auf gewaltsame Weise zum Vorschein kommen können, indem sie die Autorität nutzen, welche man durch das Erzwingen einer Überlegenheit, erlangt hat. Dies ist die Wiege von Tyrannen, Diktatoren und allerlei messianischen Anführern.

Damals war meine Empfehlung für dich, dass du dich dem Gefühl der Unterlegenheit hingibst, weil es der schnellste Weg ist, um die Verantwortung für die Realität, in der du lebst, zu übernehmen. «ICH BIN ANDEREN UNTERLEGEN», und jetzt?

Wenn du das, was dir passiert, vertiefen möchtest, könnte ich dir sagen, dass die grundlegende Situation, die in deiner Frage und in fast jeder menschlichen Realität zu sehen ist, der Kampf um Macht ist. Wer hat die Macht? Die Öffnung oder der Penis? Geld oder Sex? Die Kraft oder die Verführung? Sensibilität oder Kälte? Emotionalität oder Intelligenz? Multiple Orgasmen oder vorzeitige Ejakulation? Zu begehren oder begehrt zu werden? Erfolgreich oder schön zu sein? Ein Geschäftsmann oder eine Prostituierte zu sein? Ein Projekt oder eine Verwirklichung zu sein? Vater oder Mutter zu sein? Ein Mann oder eine Frau zu sein? Präsident oder die Frau des Präsidenten zu sein? Die Mehrheit der Frauen der grossen Diktatoren der Geschichte verfügte über grosses Geschick darin, ihre Männer zu manipulieren, um ihre eigenen versteckten Ziele zu erreichen. Als Frau eines kreativen, sensiblen und verletzlichen Künstlers ist dies nicht möglich. Macht kann bei denjenigen angewendet werden, die nach ihr streben. Aber wenn ein Mann keine Macht will, entzieht er der Frau die Macht ihn zu dominieren. Dies ist ein Aspekt des komplexen Gesetzes, das die Kämpfe nach Macht regiert.

Wenn man jemanden begehrt, verwendet man die Energie der Verführung, um die begehrte Person zu dominieren. Wenn man alles Mögliche tut, um Begehren im Anderen zu erschaffen, nutzt man die Energie der Verführung, um die Macht zu erlangen. Egal ob man begehrt oder bewirkt, dass man begehrt wird, man erlangt eine falsche Macht. Aber wenn jemand wirklich begehrt oder wirklich begehrt wird, ohne Interesse an der Macht, die einem dieses Begehren geben könnte, dann überträgt sich dieses Begehren auf beide, da man keine weiteren Absichten hat . Und in diesem Fall erlangt man echte Macht.

Wenn wir unter dem Einfluss der Mechanismen stehen, die uns beherrschen und dominieren, sind wir deren Sklaven, nur indem wir erkennen, welche Rolle wir in diesen Machtspielen innehaben, werden wir sie überwinden können, denn die Lösung ist tiefgreifend und komplex.

Die Frau, so oberflächlich sie auch scheinen mag, hat immer eine Veranlagung, sich zu vertiefen. Sie hat eine tiefe Öffnung in ihrem Körper, durch welche der Penis des Mannes eindringt, die Spermien dringen bis in die tiefsten Tiefen vor, um zu befruchten und Leben zu produzieren, in diesem biologischen Faktor, besteht einer der grössten Unterschiede zum Mann. Ich kenne viele Frauen, die ihre Fähigkeit zur Vertiefung sogar verbergen, da sie den Mann, mit dem sie zusammen sind, nicht erschrecken wollen. Sie bevorzugen es, sich oberflächlich zu zeigen, um den Mann nicht zu belästigen oder zu verlieren. Aber wenn sie nicht mit ihren Männern zusammen sind und man ihnen eine Vertiefung in irgendein Thema vorschlägt oder sie darauf anspricht, reagieren sie sofort mit Offenheit «sich darauf einzulassen». In diesem Sinne scheinen sie mutiger und entschlossener zu sein, den Sprung zu wagen, in etwas einzutauchen, sich darauf einzulassen, zu fühlen und ihr Inneres zu betrachten. Der Mann hingegen bewegt sich im Allgemeinen viel mehr in der Oberflächlichkeit, wenn ein Mann tiefgründig ist, dann ist dies, weil er den weiblichen Teil viel mehr entwickelt hat, als den männlichen. Als ob das Feminine ein Zustand ist, der mehr mit dem Leben und seiner Natur zusammenhängt, sich auf das Konkrete zu fokussieren, anstatt unerreichbare Projekte anzustreben. Dies sind nur einige Unterschiede, welche die Frauen nicht besser oder schlechter machen, sondern einfach sehr anders. Aber diese Unterschiede werden von den meisten Männern als Machtverlust wahrgenommen.

Wenn wir für einen Moment den Aspekt des Weiblichen oder Männlichen bei Seite lassen, können wir mehr Dinge in Bezug auf dasselbe Thema betrachten. Viele Menschen streben danach sich überlegen zu fühlen, indem sie besser sind als andere. Das gibt ihnen eine besondere Kraft, die Befriedigung, sich selbst an der Spitze zu sehen, als wären sie das Maximum, das Unerreichbare. Eines Tages sagte ein Mädchen zu mir: «Ich möchte immer das beste Handy haben, das existiert, um meinen Freunden zu zeigen, dass ich die Beste bin». Als sie mir das erzählte, gratulierte ich ihr für ihre Ehrlichkeit. Es war ein magischer Moment der Anerkennung dieser Suche nach Überlegenheit über andere und dass sie dies erreichen möchte, indem sie etwas besitzt, was eine andere Person nicht haben kann. Das ist die Geschichte der Menschheit und der Kampf um Macht, der uns seit jeher begleitet.

Vor zwei Jahren sagte mir ein Psychologe und Professor einer Universität in den USA, dass er mit mir reden müsse. Er wartete in meinem Hotel in Mexiko City zwei Stunden auf mich. Als ich ihn sah, sagte er zu mir: «Ich habe nach dir gesucht und gewartet, um dir zu sagen, dass du die Macht hast, zu entscheiden, in welche Richtung der Gebrauch von Ayahuasca in der Welt gehen wird. Du kannst deine ganzen kommunikativen Netzwerke, deine charismatische Kraft, deine Erfahrung und deinen Einfluss verwenden, um zu beschreiben, wie man Ayahuasca anwendet. Und die Meisten, die deine Texte lesen oder dir zuhören, werden dem folgen, was du sagst. In Wirklichkeit machst du das bereits, aber du musst dir dessen bewusst sein.» Dieser Mann war grundlegend dafür, um mir meiner Macht, die ich in Bezug auf etwas habe, bewusst zu werden. Ich brauchte Monate, um meinen Verstand von dieser absurden Vorstellung zu reinigen. Der Verstand, das Ich, die Identifikationen… sie wollen Macht haben und darüber verfügen, sie wollen grosse Macht haben über andere Personen. Aber in Wirklichkeit, wofür möchte ich diese Macht haben? Was bedeutet es für mich eine bestimmte Macht zu haben? Ist es echte Macht? Kann diese Macht mich glücklich machen und mir erlauben in Harmonie zu leben? Und was, wenn mein Glücklichsein davon abhängig ist, eine Quelle der Inspiration für andere zu sein, damit sie die Macht erreichen, die sie erreichen können, aber noch nicht geschafft haben zu erreichen?

Wenn du dich auf die Tatsache ausrichtest, dass du Macht haben kannst, indem du der Beste bist und du dann plötzlich eine Frau triffst, bei welcher dir bewusst wird, dass sie besser ist als du, dann befindest du dich in einem grossen Durcheinander. Entweder wirst du ihre Überlegenheit anerkennen müssen, oder du wirst versuchen zu kämpfen, um die Idee zu aufrechtzuerhalten, dass du überlegen bist, indem du alles Mögliche tust, um besser als diese Frau zu sein, weil du nicht erlauben kannst, dass du ihr unterlegen bist (dies wird dich noch unterlegener machen, als du es vorher warst). Wenn du ihre Überlegenheit anerkennst, wirst du den Weg des Verstehens betreten, wenn du kämpfst, wird alles komplizierter und geprägt von grösserem Unverständnis.

Eines Tages wirst du sehen können, dass hinter dem Überlegenheitskomplex eine Suche nach Macht steckt und sich hinter dem Minderwertigkeitskomplex ein weiterer Machtkampf verbirgt. Beide wollen die Macht haben, ausgehend von unterschiedlichen Orten, die einen ausgehend von der Domination, andere ausgehend von der Unterwürfigkeit, einige ausgehend von der Sklaverei und andere ausgehend von der Freiheit, einige ausgehend von der Opferrolle und andere ausgehend von Missbrauch, einige ausgehend von der Überlegenheit und andere ausgehend von der Bescheidenheit. Aber wenn man dieses bipolare Suche nach Macht hinter sich lässt, wird man spüren, dass die Macht mit deinem eigenen Ausmass an Bewusstsein zusammenhängt, mit deiner Fähigkeit des Erkennens, mit deinem Geschick, dich nicht von falschen Machtspielen fangen zu lassen. Dann wirst du Zugang zu einem Raum der Harmonie haben, Zugang zur einer Entspannung in Bezug auf die Macht, sodass es dir egal ist, wer Macht hat und wer nicht, denn was am meisten zählt, ist zu wissen, dass die einzige existierende Macht das Unbewusstsein der eigenen Macht ist. Es gibt keine grössere Macht als das. Ich beziehe mich auf die Tatsache, mit der Macht zu leben, aber nicht damit zu prahlen. Die Macht in deinen Eingeweiden zu spüren, aber keinen missbräuchlichen Gebrauch davon zu machen. Immer grössere Macht zu haben, aber sie nicht zu nutzen, um andere zu unterwerfen, sondern um sie zu unterstützen und auf ihrem Weg zu ihrer eigenen Macht zu begleiten. Viele derjenigen, die irgendeine Macht erlangt haben, werden korrupt in Bezug auf den Gebrauch dieser Macht, einschliesslich spirituelle Meister und Gurus, denn dies ist die grosse Versuchung des Menschen. Sich der eigenen Macht unbewusst zu sein, bedeutet nicht, dass man nicht weiss, dass man sie hat, sondern dass der Verstand nicht darauf zurückgreift, weil man diese Macht als Verantwortung wahrnimmt. Wenn man also verantwortungsvoll mit seiner Macht umgeht, bedeutet dies dass man sie in seinen Händen hat und nicht die Macht einen dominiert.

Warum arbeitest du nicht bei der Entwicklung der Macht deiner Freundin mit? Unterstütze sie auf ihrer Suche nach Macht, begleite sie bei all dem, was ihre Macht zulässt, inspiriere sie dazu, sich durch das Aufblühen ihrer Macht zu verwirklichen. Was denkst du wird dir passieren? Dass sie dich mit ihrer Macht erdrücken wird? Ich muss dir die schlechte Nachricht überbringen, dass dies nicht passieren wird, du wirst nur Liebe und Dankbarkeit, Bewunderung und Respekt erhalten. Und ist das nicht ein Teil der echten Macht, welche du suchst? Vielleicht ist es unbewusst das, was du niemals haben willst: AUTHENTISCHE MACHT ÜBER DICH SELBST.

Gerade jetzt ging ich hinunter, um in der Küche meines Hauses einen Saft zu trinken und traf auf eine Frau, die mit einem Mann telefonierte. Sie ist eine Schülerin unserer Schule. Durch den Tonfall in dem sie miteinander sprachen (man hörte es sehr gut), konnte ich die ungeheure Dunkelheit in den menschlichen Beziehungen wahrnehmen, wenn ein Machtkampf vorhanden ist. Vielleicht hatte diese Frau deshalb alle Lichter im Haus angemacht.

 

Alberto José Varela

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