WAS PASSIERT IN DER EUROPÄISCHEN AYAHUASCA SCHULE? Hier ist der Bericht aus der Sicht einer Schülerin.

DIE ARBEIT IN DER EUROPÄISCHEN AYAHUASCA SCHULE

Über das Lernen hinaus finden die Schüler etwas für sich selbst heraus, was ein Mysterium ist.

BERICHT EINER SCHÜLERIN:

Durch das Ayahuasca und die psychotherapeutischen Dynamiken, durch die Gespräche und beeindruckenden und heilsamen Integrationen, die sich auf magische Art miteinander vermischen und allem mehr Sinn und Farbe verleihen, habe ich meine Seele von Schuldgefühlen befreien können, die nicht meine eigenen waren sowie von ebenfalls fremden Konditionierungen, die ich mein ganzes Leben lang tief in mich aufgenommen hatte.

Während der beiden Schulungsretreats ( die gefühlte 20 waren) habe habe ich eine Ebene von Intensität erfahren, die ich vielleicht gar nicht kannte. Ich habe mich mit meinem tiefsten Inneren verbunden und mich daran erinnert, wer ich in Wirklichkeit in meinem Innersten bin. Jenseits von Ängsten und Missverständnissen, die mein Leben beherrschten. Das Ich, das reine Liebe ist. Ich beziehe mich auf das Wesen, das bedingungslos liebt und das in jedem Menschen die Großartigkeit sieht ohne Barrieren aufzubauen. Das Wesen, das keine Abneigungen hat und das fraglos verzeiht. Das Wesen ohne Maskierungen, das sich selbst liebt (und sich daher auch annimmt), das sich selbst wirklich liebt. Ich habe mich erinnert, dass dieses Wesen tatsächlich existiert und in mir lebt.

Das hat mich mit Freude und Hoffnung erfüllt. Freude deswegen, weil es erleichternd ist, sich dort wiederzufinden, wo die Schuld nicht existiert, wo es nur die Energie von Liebe gibt. Jetzt weiß ich, was das bedeutet. Ich weiß, dass es wesentlich schwieriger ist, diesen Punkt im täglichen Leben zu erreichen, wo es von Außen keine Unterstützung gibt, unser Herz zu öffnen oder unser Bewusstsein zu erweitern. Wenn wir zurückkehren, um der einfache Mensch mit seinen wilden Instinkten zu sein, die uns den Weg zum Licht vernebeln, weiß ich zumindest, dass es möglich ist….da ich es gesehen habe, weil ich dort war und dieses Gebiet berührt habe. Ich spreche nicht von einer Welt, in der es keine Konflikte gibt, denn das ist langfristiger, aber ich spreche von einer Welt, in der jeder von uns (in diesem Fall ich) für seine eigene Wirklichkeit die Verantwortung übernimmt.

Ich bin dieser Organisation sehr dankbar, nicht nur dafür, dass sie mir die Gelegenheit gegeben hat, die heilige Medizin kennenzulernen, die mir so vieles offen gelegt hat, sondern auch für die gemeinsamen wertvollen Erfahrungen. Für den Unterricht, der so brillant und gleichzeitig magisch ist, für die Inspiration, die Welt zu erobern, aber vor allen Dingen, mich selbst  zu erobern. Ganz zu schweigen von dem Zusammenleben in Liebe und Akzeptanz, ohne Vorurteile zwischen den Anwesenden. Wir haben Momente geteilt, in denen wir Wahrheiten durchdrungen haben, wo wir nicht mehr als Menschen existierten,  vielmehr als reine Energie, nur Liebe und Heilung. Ich danke jedem einzelnen für diese Momente und mir selbst dafür, dass ich sie genossen habe.

Durch diese Augenblicke bin ich an einem Punkt angelangt, wo ich vollkommenes Glück empfinde. Ich singe und tanze wieder mit Leidenschaft und Sinnlichkeit und fühle, wie mir das Blut durch meine Venen strömt. Ich empfinde mich schön und weiblich. Ich fühle mich frei. Ich erwähne das, weil ich viele dieser Gefühle verloren hatte oder zumindest waren sie sehr gut verborgen.

In diesem Umfeld fühle ich mich ermächtigt  und voller Lust, für das zu kämpfen, was einen Wert hat. Ich bin überzeugt davon, dass, wenn ich mir selbst  verzeihen können werde und auch allem sowie allen anderen, kann ich in Frieden mit mir selbst und allen um mich herum leben, was auch immer passieren mag. Das ist meine Herausforderung, die Erfahrung mit Ayahuasca in einem Retreat auf meinen Alltag auszuweiten.

Ich bin dankbar dafür, dass die Schule mich auf die Probe stellt und mir gibt, was ich brauche, um weiterhin aufzuwachen. Dass sie mich nicht in dem falschen Glauben lässt, den ich mir erschaffe, wenn ich meine, ich könnte mich nicht verändern, weil es so einfacher wäre. Ich würde lügen, wenn ich behaupten würde, ich habe alles von einem Tag auf den anderen gelöst. Ich befinde mich tagtäglich in einem vollkommenen Prozess der Heilung und des Erlernens, mich selbst wiederzufinden. Es ist ein langer Prozess, aber Schritt für Schritt gehe ich dorthin…offen, bewusst und dankbar…

Ich weiß, dass ich mich auf einem guten Weg befinde und ich gehe ihn motiviert und bereit zu vertrauen.

Ich nutze diesen Tag, um zu danken und  möchte aus vielen Gründen dafür danken, dass ich bis zu dieser Schule gekommen bin, zuallererst aber für die Wiederbegegnung mit mir selbst.  DANKE Yage. DANKE EAS.

Von Herzen

Ingrid Ayanegui

Schülerin der Europäischen Ayahuasca Schule

(EAS)

Dolmetscherin bei der EAS und Übersetzerin des Blogs von Alberto José Varela

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